Behandlungstechniken 

Master of Chiropractic 

graduated at Ackermann College of Chiropractic, Stockholm / Schweden

(Titel in Deutschland nicht anerkannt)

 

Die Chiropraktik nach Dr. Ackermann beinhaltet eine chiropraktische Ganzkörperbehandlung.

Nach eingehender chiropraktischer / osteopathischer Diagnostik kommen in meiner Praxis
je nach individueller Problematik, Alter und psychischem Zustand die folgenden sanften und effektiven Behandlungsmethoden zum Einsatz:

Deutsch-amerikanische Chiropraktik nach L. Dean Kirchner

(mit zertifizierter Prüfung vom Dachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.)

Techniken zur Behandlung der Halswirbelsäule (HWS)

 Justierung mittels Non-Force-Technik

 

Diese impulsfreie Technik an der Halswirbelsäule löst Subluxationen (Fixierungen) durch sanften Zug, Druck und Atmungsunterstützung Ihrerseits. Da es sich hierbei um eine sehr sanfte Technik handelt, eignet sie sich besonders für Patienten mit Osteoporose und Bandscheibenvorfällen.

Justierung mittels Low-Force-Technik (Aktivator-Technik)

Bei dieser Methode arbeiten wir mit einem kleinen Hilfsgerät, dem so genannten Aktivator. Dieser gibt eine hohe Anzahl an schmerzfreien, spezifischen Impulsen ab, deren Frequenz das zentrale Nervensystem positiv und informativ beeinflusst. Biomechanischer Stress und ein daraus resultierender lokaler Hypertonus der Gewebestruktur werden reduziert. Zusätzlich justieren wir mit dem Aktivator lokal. Indem beispielsweise Schmerzrezeptoren und Triggerpunkte zusätzlich beeinflusst werden, setzt sich die heilende Wirkung auch in den Tagen nach der Justierung fort.

Diese sanfte Methode wenden wir bevorzugt bei Osteoporosepatienten, Bandscheibenvorfällen und Säuglingen an. Kontraindikationen sind kaum vorhanden.

Justierung mittels Force-Technik

Force-Technik
Force-Technik

Nach eingehender Diagnostik wird bei Notwendigkeit die Halswirbelsäule (HWS) durch die so genannte Force-Technik justiert. Die Force-Technik gilt als die Königsdisziplin der USA-Chiropraktik. Sie hat bereits in sehr vielen Fällen innerhalb weniger Sekunden zum Verschwinden von schon lange bestehenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen geführt. Charakteristisch hierfür ist das häufig wahrnehmbare „Knacken“ beim „Einrenken“, das vom Patienten nach der ersten Überraschung als sehr befreiend erlebt wird.

 

Denn diese kurze, aber kraftvolle Form der Justierung ist normalerweise schmerzfrei und führt zu einer heilsamen und wohltuenden Entspannung im ganzen Körper.

Wichtige Voraussetzungen für die Anwendung dieser Technik sind Entspannung und Schmerzfreiheit.

 

Als Besonderheit in unserer Praxis findet nach dem befreienden Knacken eine osteopathische Nachbehandlung Ihrer Halswirbelsäule statt. Zudem erfolgt – falls dies erforderlich sein sollte – eine Neutralisation von Muskelspannungen.

 

Wie erfolgt die eigentliche Heilung?

Die nach erfolgreicher Justierung wieder zur Verfügung stehende Selbstheilungsfähigkeit des Körpers führt zur Heilung; der von uns gesetzte Impuls gibt dazu praktisch den Anlass. Durch die entsprechenden Justierungen und die damit behobenen Blockaden und / oder Fehlstellungen (Subluxationen) sind Ihr Gehirn und Ihr Körper in der Lage, wieder „ungestörter“ und freier miteinander zu kommunizieren.

 

Bei der Auswahl einer bestimmten Technik aus einer Fülle von unterschiedlichen Techniken berücksichtige ich Ihre Individualität und persönliche Situation. Auf diese Weise stelle ich sicher, dass Ihr Körper den Weg zur Gesundheit erfolgreich finden kann. Die Dauer Ihres Gesundungsprozesses ist individuell, deshalb lässt sich vorab nicht genau sagen, jedoch ungefähr einschätzen, in welchem Umfang Behandlungen erforderlich sind. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es jedoch von großer Bedeutung, dass Sie als Patient aktiv mitwirken und alle Termine wahrnehmen.

 

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Sakro-Occipital-Technik (SOT)

Die von einem der Osteopathie- und Chiropraktik-Pioniere, Dr. Major Bertrand DeJarnette, entwickelte Sakro-Occipital-Technik (SOT) gilt als Herz der sanften USA-Chiropraktik. Mittlerweile wurde sie in zahlreichen Untersuchungen, Studien und klinischen Anwendungen weiter entwickelt und perfektioniert.

 

Als SOT-Therapeutin mit BDC-Diplom (Bund Deutscher Chiropraktiker e.V.) habe ich die Prüfung in den Disziplinen SOT, MOT und Craniopathie erfolgreich abgelegt. Die mehrjährige Ausbildung umfasst auch Auswertung und Vermessung von Röntgenbildern sowie die entsprechende sanfte Behandlung von Schwangeren und Kindern. 

Ziel

Die Wiederherstellung der normalen Funktion des Nervensystems sowie der gesunden Bewegungen der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor, Cerebro-Spinales-Fluid), der Schädelknochen, der Hirnhäute, des Kreuzbeins und der Atmung bildet den Kern der Sakro-Occipital-Technik. Die Wirkung stellt sich mit großer Wahrscheinlichkeit ab der ersten Justierung direkt und spürbar ein.

 

Im Sinne der Sakro-Occipital-Technik lassen sich Strukturstörungen beim Menschen in drei Kategorien einteilen, die praktisch einem bestimmten Stadium des Gesundheitsverlustes entsprechen. Je nach Störung erfolgt eine eigenständige und spezifische Behandlung. Deshalb ist für eine erfolgreiche Behandlung das richtige Erkennen der jeweiligen „Störungskategorie“ eine zwingende Voraussetzung. Dieser Ansatz ist sowohl in der Chiropraktik als auch in der Medizin im Allgemeinen einzigartig. Zusammen mit der Manuellen Organ-Therapie (MOT) und der Craniotherapie bildet die Sakro-Occipital-Technik die umfassendste chiropraktische Disziplin. Gleichzeitig beinhaltet die SOT auch viele Bausteine der Osteopathie.

 

Besonderheiten der Justierung mittels Sakro-Occipital-Technik (SOT)

Grundvoraussetzung für eine Justierung mittels SOT sind vorhergehende Untersuchungen, Vermessungen und Tests. Muskeln, Nerven, Schädelknochen und der Liquorfluss werden auf die Behandlung „vorbereitet“. Der sanfte und gezielte Druck, bei dem der Patient auf dreieckigen und speziell angeordneten „Blöcken“ liegt, ermöglicht über die Atmung, die Hilfe der Muskeln und der Bewegung des Patienten die Heilung.

 

Dabei verschwinden vorhandene Schmerzreflexe häufig schon innerhalb von Sekunden. Mittels SOT wird der gesamte Körper mit seinem Nervensystem ganzheitlich justiert, insbesondere Schädel und Gehirn, Hirnhäute, Wirbelsäule und Becken mit dem zentralen, für die Gesundheit immens wichtigem, Kreuzbein (Sakrum).

 

Die SOT verzichtet auf ein „Knacken“, die Lagerung auf den dreieckigen Blöcken wird oft als angenehm befreiend empfunden. Direkt nach der Justierung sind oft eine Schmerzlinderung sowie ein Gewinn an Kraft und Energie spürbar. Häufig berichten Patienten auch von einem angenehmen Gefühl der Leichtigkeit und / oder dass sie sich wieder gerade und in einem stabilen Gleichgewicht fühlen.

 

Anatomischer Hintergrund

Irritationen im Bereich der Wirbelsäulengelenke, des Kreuzbeins oder des Schädels führen zu sinkenden Selbstheilungs- und Abwehrkräften im betroffenen Bereich. Fehlspannungen der Hirnhäute und ein behinderter oder veränderter Fluss der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) vermindern zusätzlich die Erholung des Nervensystems. Daraus können sich unterschiedliche Krankheiten entwickeln.

 

Bewegungen und das gleichmäßige und korrekte rhythmische Pulsieren des Liquors (CRI / Cranial Rhythmischer Impuls) sind jedoch eine der wichtigsten Voraussetzungen für das optimale Funktionieren des menschlichen Nervensystems und damit der Gesundheit.

Manuelle Organtherapie (MOT)

Besonders bei schon länger bestehenden, chronischen Gesundheitsproblemen greift die Manuelle Organtherapie als wichtiger Bestandteil der Sakro-Occipital-Technik (SOT). Dabei werden „blockierte“ (subluxierte) und deshalb in ihrer Funktion beeinträchtigte Organe manuell (mit den Händen) unter gleichzeitiger Mithilfe der Patienten und deren Atmung wieder in die normale Funktion gebracht. Auch Fehlspannungen und Verklebungen können mit Hilfe der Manuellen Organtherapie gelöst werden.

 

Bestimmte Triggerpunkte (Organpunkte und neurolymphatische Punkte, ähnlich Akupunkturpunkten) weisen auf eine gestörte Organfunktion hin. Mit Hilfe der MOT werden diese Punkte manuell aktiviert. In Verbindung mit dem Nervensystem kann die MOT vor allem bei chronischen Erkrankungen und Beschwerden wesentlich zum Heilungsprozess beitragen, indem Organfunktionen (wieder) normalisiert werden.

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Craniopathie

 Craniopathie-Zertifikat
Craniopathie-Zertifikat

Als weiterer wesentlicher Bestandteil der Sakro-Occipital-Technik (SOT) gilt die Craniopathie. Viele gesundheitliche Probleme und Erkrankungen liegen ursächlich in Blockierungen (Subluxationen) der Schädel- und Kieferknochen. 

Craniopathie kann direkt die Bewegungen der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit und Spannungen der harten Hirnhaut (Dura Mater) beeinflussen und normalisieren, indem der SOT-Therapeut sanfte Drucktechniken bei gleichzeitiger Atmung und speziellen Bewegungen des Patienten ausübt. 

Ein rhythmischer und ungehinderter Fluss des Liquors (CRI: Cranial Rhythmischer Impuls) ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für Ihre gesamte Gesundheit und die permanente Regeneration des Nervensystems. Die Craniopathie als Bestandteil der SOT ist deshalb so erfolgreich, weil sie genau diesen Zusammenhang berücksichtigt.

 

Die harte Hirnhaut (Dura Mater) führt als wenig dehnbare, lederartige Umhüllung des Gehirns und Rückenmarks bis ins Kreuzbein (Sakrum). Deshalb beeinträchtigen Subluxationen des Beckens / Kreuzbeins auch immer die obere Körperhälfte samt Gehirn und Schädel. Liegt eine von unten nach oben steigende Beeinträchtigung vor, wird von einem so genannten aufsteigenden Muster (ascending pattern) gesprochen.

 

Umgekehrt kann eine Fehlstellung im oberen Bereich auch zu Beeinträchtigung im unteren Bereich führen (absteigendes Muster oder descending pattern). Fehlfunktionen der Halswirbelsäule, Fehlstellungen des Kiefers einschließlich Fehlbiss, CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion), Fehlspannungen der Schädelknochen sowie der Hirnhäute (beispielsweise nach Kaiserschnitt- oder Zangengeburt) können immer Auswirkungen auf den gesamten Körper, dessen Muskelspannungen und Organfunktionen haben. Solche kleinen Fehlstellungen können sogar Verdrehungen des Beckens mit der Folge scheinbar unterschiedlich langer Beine verursachen. Außerdem haben Migräne und unerklärbare Kopfschmerzen häufig ihren Ursprung hier. Daher ist es in der Craniopathie von immenser Bedeutung, die Kiefergelenke genau zu untersuchen und gezielt zu justieren. Darüber hinaus sollten Schädelnähte, -knochen und Liquor exakt justiert werden. Eine enge Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Kieferorthopäden ist erforderlich, um dauerhaft Behandlungserfolge zu erzielen.

 

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Thompson-Technik

Bei dieser Technik kommt ein aus den USA stammender Spezialtisch, ein so genannter Drop-Tisch, zum Einsatz. Diese Methode ist besonders für stark verspannte Patienten mit akuten Schmerzen geeignet. Auch hier ist eine sanfte und sichere Justierung möglich. Die einzelnen Segmente dieser High-Tech-Liegen können individuell auf das Patientengewicht eingestellt werden. Charakteristisch ist, dass in dem Moment, in dem der justierende Impuls erfolgt, der Tisch blitzartig ein Segment löst, auf dem der Patient liegt. Auf diese Weise wird die Kraft des Impulses begrenzt. Zudem unterstützt der Spezialtisch die Befreiung von der Blockade (Subluxation).

Gonstead-Technik

Gezielte Justierung
Gezielte Justierung

Bei dieser Technik wird ausschließlich manuell (per Hand) justiert. Sie wird an allen großen Universitäten der USA-Chiropraktik gelehrt

Ziel der USA-Chiropraktik ist das Auffinden und Beheben (Justieren) der „echten“ Subluxationen. Voraussetzung für die erste gezielte Justierung ist grundsätzlich, dass Röntgenbilder einschließlich Analyse und Berechnungen genau vermessen werden. Außerdem ist es erforderlich, den Patienten im Ruhezustand und bei Bewegung zu untersuchen und den Insight Millennium Scan auszuwerten.

Auf diese Weise ist es möglich, „echte“ Fehlstellungen zu erkennen und gezielt zu korrigieren bzw. zu justieren. Auch hier ist die USA-Chiropraktik als eigenständige Wissenschaft und nicht etwa als Komplementär- oder Alternativmedizin anzusehen.

 

Unterschied zwischen echter Subluxation und Kompensation

 Schmerzfreies Scannen
Schmerzfreies Scannen

Zunächst führen wir verschiedene Untersuchungen durch und vermessen Röntgenaufnahmen im Stehen unter Gewichtsbelastung. Zudem scannen wir Ihren Rücken präzise mit dem Insight Millennium Scan, der auch sehr kleine Störungen des Nervensystems grafisch sichtbar macht.

 

Diese ausführliche Diagnostik erlaubt es uns, die ursächlichen und damit auslösenden Blockierungen (Subluxationen) zu entdecken. Gleichzeitig können wir davon die folglich als Ausgleich (Kompensation) fehlbewegten, fixierten oder hypermobilen Wirbel unterscheiden. Kompensationen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie oft häufiger und leichter als die echte Subluxationen knacken. Nur ein qualifizierter USA-Chiropraktiker kann mit Hilfe einer differenzierten Diagnostik diese Unterschiede aufdecken!

 

 Sichtbare Subluxationen
Sichtbare Subluxationen

Kompensationen weisen häufig folgende Merkmale auf:

  • entzündet
  • überlastet
  • instabil bzw. übermäßig beweglich (hypermobil)
  • Neigung zu kurzfristigen Fixierungen 

Deshalb brauchen diese Gelenke (mehr) Erholung und Stabilität. Somit sind Kompensationen praktisch logische Folgen von Subluxationen, die der Körper erzeugt, um sich zu schützen und einen Ausgleich zu erzeugen.

 

Vorteil der gezielten Justierung "echter" Subluxationen

Die gezielte Justierung „echter“ Subluxationen bietet eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen langfristigen Erfolg. Wir raten Ihnen deshalb dringend davon ab, das „Einrenken“ von Kompensationen (erkennbar am Knacken) selbst zu erzeugen, da Sie sich langfristig schaden können, auch wenn diese Methode kurzfristig als erleichternd empfunden wird! Das gilt auch für chiropraktische Therapieformen, die den Unterschied zwischen „echter“ Subluxation und Kompensation nicht berücksichtigen. Denn nur wenn die Ursachen beseitigt werden, können die Folgen langfristig von alleine verschwinden!

 

Toftness-Scan / Toftness-Radiation-Detector

 Toftness-Scan
Toftness-Scan

Diese Diagnosemethode basiert auf dem Wissen, dass sich eine Veränderung des Nervenpotenzials durch negative Einflüsse wie mechanische oder chemische Störeinflüsse, Sressfaktoren, Kompression und Verklebungen in einer veränderten Hautfrequenz bzw. elektromagnetischen Abstrahlung zeigt.

 

Aufgenommen wird diese veränderte elektromagnetische Abstrahlung über Prismen. Anschließend wird sie auf die sehr dünne Spezialmembran des Scanners projiziert. Reibt man nun mit den Fingern auf dieser Membran, bleibt man bei einem gestörten Körperareal „kleben“ (so genanntes Stick-Plate-Phänomen). Als Patient können Sie dies als Quietschen oder Pfeiffen hören.

 

Der präzise Toftness-Scan ist somit vor allem wichtig, um den Verlauf des Behandlungsfortschritts „sichtbar“ zu machen.

 

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Angewandte Kinesiologie (Applied Kinesiology)

Die Angewandte Kinesiologie ist eine in den 1960-er Jahren entwickelte Diagnosemethode, bei der mit Hilfe eines kinesiologischen Muskeltests Schwachstellen im Körper aufgespürt und gezielt behandelt und korrigiert werden können. Der Therapeut prüft mit seiner eigenen Muskelspannung aktiv die des Patienten. Als Grundlage dient die Anpassung des Testmuskels des Patienten an die Kraft des Therapeuten. Ansatz und Ursprung des Muskels nähern sich dabei maximal an. Schwächen weisen hier auf Dysfunktionen hin, die der Therapeut gezielt finden und behandeln kann.

 

Über den Testmuskel können Störungen in folgenden Bereichen gefunden werden:

  • Gelenke
  • Muskeln
  • Medikamentunverträglichkeiten
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

 

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