Spinalkanalstenose / Spinale Stenose

Hierbei handelt es sich um eine Verengung des Wirbelkanals mit Druck auf die Nerven. Sie tritt überwiegend im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf. Am häufigsten betroffen sind die Segmente zwischen dem dritten und vierten sowie zwischen dem vierten und fünften Lendenwirbelkörper.

Ursache für eine Spinalkanalstenose ist eine alters- und belastungsabhängige degenerative Veränderung. Etwa 20% aller Menschen haben ab dem 65. Lebensjahr eine Spinalkanalstenose.
Nur 1 – 2 % haben Beschwerden.

 

Typische Symptome

  • Rückenschmerzen
  • ausstrahlende Schmerzen in den Beinen
  • Kribbeln, Taubheit und Schwäche
  • die Gehstrecke verkürzt sich (deshalb nennt man diese Beschwerden claudicatio spinalis - "Schaufenstererkrankung" der Wirbelsäule)

Folgen

Durch eine inkongruente (nicht übereinstimmende) Lage der Wirbel zueinander (Fehlstellung, Blockaden) kommt es zu einem vorzeitigem Knorpelabrieb der Gelenkpartner. Es kommt zur Entzündung, Kapselschwellung, knöchernen Wirbelkanalanbauten, Bandscheibenvorwölbungen, Verdickung der Bänder und durch diese folglich entstandene Enge zu Druck auf die Blutgefäße und Nerven im Wirbelkanal. Symptome entstehen aber nicht immer.

 

Entlastung

Durch Stehenbleiben, Hinsetzen, Hinlegen lassen sich die Beschwerden meist lindern, ebenso durch eine nach vorn gebeugte Haltung.

Dieses Wissen, dass die nach vorn gebeugte Haltung den Druck auf die Nerven nimmt, machen wir uns zunutze und behandeln Ihre Wirbelsäule entsprechend druckentlastend.

Da aber nicht jede Spinalkanalstenose Beschwerden macht, beraten wir Sie hier in der Praxis gerne ausführlich dazu, wie Sie selbst aktiv einem weiteren Degenerationsprozess entgegenwirken können.

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